Magdalena Anna Czernecka * 1977 in Krakau (Polen)

2001 bis 2002 Studium Kunsttherapie an der Universität zu Köln, 2002 bis 2010 Studium Kommunikationsdesign an der Universität Duisburg-Essen (seit 2008 Folkwang Hochschule) mit Schwerpunkt Grafik bei Prof. Manfred Vogel, 2010
Diplom mit Auszeichnung und künstlerischem Schwerpunkt „Dreidimensionale Gestaltung/Bildhauerei“ bei Prof. Rolf Lieberknecht sowie „Experimentelle Gestaltung/Malerei“ bei Prof. Jörg Eberhard, 2010 bis 2012 Künstlerisch-wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl „Dreidimensionale Gestaltung/Bildhauerei“ der Folkwang Universität der Künste, 2012 Atelier KWM/Zeche Zollverein/Essen, seit 2020 Atelier Städt. Künstlerhaus Duisburg Rumeln-Kaldenhausen

Projekte, Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):

  • Essen
    • Folkwang Hochschule
    • SANAA/Zeche Zollverein
    • Folkwang Universität der Künste
    • RuhrZirkel
    • RWE/RuhrtalRadweg
    • Keramische Werkstatt Margaretenhöhe/Zeche Zollverein
    • Praxis Dr. A. Neumann
  • Mülheim an der Ruhr
    • Aquarius Wassermuseum
  • Duisburg
    • Offenes Atelier 2020
    • Kohl : Fromme GmbH
    • „Draußen.Kunst.Duisburg“
    • Kunstvitrine/Botanischer Garten
  • Bochum
    • Café Glücksburg
  • Oberhausen
    • Kranhalle/Galerie Tedden
  • Andernach
    • ThyssenKrupp Rasselstein
  • Wroclaw (Polen)
    • Galeria Neon

Meine künstlerische Arbeit widmet sich – sowohl im zweidimensionalen, als auch im dreidimensionalen Bereich – der Erforschung verschiedener Polaritäten wie Bewegung, Ruhe, Raum, Form, Materie oder Masse.
Vorwiegend mittels Tusche, Graphit und Fettkreide, sowie Feder und weiteren oft ungewöhnlichen Zeichenutensilien, entstehen Grafiken, die auch mit meinen strukturiert und linear aufgebauten Plastiken über eine parallele, gemeinsame Sprache verfügen.
Die experimentelle Farb- und Formensprache im Bildaufbau der Grafiken wird vom intuitiven, gestischen Charakter und einer subjektiven Empfindung geprägt. An der Basis des Informel anknüpfend, folgt zwar meine Arbeitsweise dem gleichen Prinzip, das Arbeitsergebnis ist jedoch von gegenwärtigen Gedanken und Ideen durchflutet.
Die Vereinigung verschiedener Ambivalenzen, des Abstrakten und des Gegenständlichen in einer endgültigen Form, begleitet vom Streben nach Einfachheit, nach der ursprünglichen Form, bestimmt dabei meinen Arbeitsprozess.

Ich möchte das zum Ausdruck bringen, was nicht greifbar ist, was unberührt bleibt ... Einen nackten Körper zu kopieren ist kein Kunststück. Einen Frauenakt wiederzugeben, bedeutet noch lange nicht eine Statue schaffen. Aristide Maillol

Magdalena A. Czernecka, 2021